AKTUELLER HINWEIS – Auf Grund von Corona finden im April einige Veranstaltungen als reine Live-Webinare statt.

 | 
 | 

Additive Fertigung im industriellen Einsatz

13 Fachexperten aus der Praxis berichten über Ihre Erfahrungen, wie
integrierte Design-, Daten- und Prozessketten entstehen können.

Nur ein ganzheitlicher Ansatz führt zu einer nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit!

Mit Live Sessions bei Siemens in Erlangen im „Additive Manufacturing Experience Center“.

df-fn17-keyvisual_large
Seminar-Termin

06. und 07. Juli 2021

Durchführungsort

D-91074 Herzogenaurach

Teilnehmerpreis

1.350 € + MwSt.

Ausführliche Programmfolge

Alle Informationen finden Sie auch im PDF.

Nutzen & Ziele

  • Sie profitieren von den Erfahrungen der Fachexperten aus der Praxis.
  • Sie lernen kennen, wie Sie mit Hilfe der Additiven Fertigung zu einer voll industrialisierten Serienproduktion gelangen können.
  • Sie erfahren, dass nur ein ganzheitlicher Ansatz, der die gesamte Wertschöpfungskette umfasst, zu einer nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit führt.
  • Im AMEC sehen und erleben Sie, wie ein gesamtheitlicher Prozess aussehen kann.

seminar-inhalte

  • Additive Fertigung – Stand der Dinge
    • Einordnung und Zielstellung der Additiven Fertigung
    • Potentiale und Anwendungsfelder
    • Aktueller Stand der Umsetzung
    • Herausforderung(en) und Herangehensweisen
  • Automatisch unterstütze Konstruktion
    • Digitale Prozessketten für die Aditive Fertigung
    • Automatisierte Datenwandlung als Grundlage für Wertschöpfung mit AM bei Kleinserien und Einzelstückfertigung
    • Umsetzung am Beispiel von FFFixtureCT, der automatischen Erzeugung von Aufnahmen für lageoptierte industrielle Computertomografie
  • Automatisierung der Prozesskette „Additive Manufacturing“
    • Aktuelle Lage:
      Viele Schritte in der Additiv Manufacturing sind noch nicht gelöst
      • Ein Muss: Automatisierung der zeitaufwendigen manuellen Arbeitsgänge
      • Praxiserprobte, effektive Wege der Automatisierung
      • Clevere Lösungen – auf der Einzelteilautomation für die Additive Fertigung optimiert
  • Disruptiv³ – Blended Learning, Augmented Reality und künstliche Intelligenz als Antrieb für den Wissenszyklus im 3D Druck
    • Es wird aufgezeigt, wie die digitale Transformation verwendet wird, um ein 100%iges Lern- und Entwicklungsmodell mit Unterstützung von Augumented Reality (AR) durchzuführen
    • Beinhaltet ist eine digitale EOS AM-University mit mehreren Berufsrollen und Lernpfaden.
    • Künstliche Intelligenz (AI) wird zur Wissenserfassung und -vermittlung durch Lern-Bots eingesetzt
  • Additive Fertigung metallischer Bauteile mittels laserbasiertem DED – Vorschlag ggfs. Erweiterung um LPBF-Technologie
    • Prozessentwicklung
    • Werkstofftechnik
    • Anlagentechnik
    • Anwendungen
  • Post-Processing Additiv gefertigter Bauteile
    • Notwendigkeit und Zielstellung der Nachbearbeitung
    • Verfügbare Verfahren und Technologien
    • Herausforderungen und Grenzen
    • Neue Ansätze und Prozessketten für die Additive Fertigung
  • SSC-Smart Surface Control Technologie – Intelligente Oberflächen für die Fertigung
    • Die Strahltechnik enthält ein vielseitiges Potential zur Beeinflussung optischer und physikalischer Oberflächeneigenschaften
      • Programmierung der gewünschten Oberflächen
      • Integration der Oberflächenbehandlung in automatisierte Fertigungsprozesse
      • Anwendungsbeispiele
  • Fahrt zum Siemens „Additive Manufacturing Experience Center“
    • Erleben Sie live, wie Sie den Schritt in die Industrialisierung von Additive Manufacturing realisieren können.
  • Die Industrialisierung von Additive Manufacturing
    – mehr Produktivität durch den Einsatz des digitalen Zwillings
  • High end industrial application using low cost 3D printing
    • Überblick zu Prozessketten, die auf Basis günstiger Drucker zu hochwertigen Endprodukten führen
    • Das Potenzial für Anwender und die Herausforderung bei der Implementierung, technisch und kaufmännisch
    • Die Konsequenzen für die Wertschöpfung und neue Geschäftsmodelle im Bereich verteilter Produktion und schneller Ersatzteilversorgung
  • Chancen für individuelle Implantate mit dem AKF-Verfahren
    • Der freeformer erlaubt den 3D Druck von original Spritzgussmaterial – Alle bereits FDA qualifizierten Materialien sind ohne größere Zulassungshürden einsetzbar
    • Anwendungsbeispiele – Mit welchen Materialien sind bereits individuelle Bauteile in welcher Qualität hergestellt worden
    • Ausblick – Aktuelle Entwicklungen für mögliche Kinematiken im Bereich minimal invasiver OP-Anwendungen
  • Additive Manufacturing von Kunststoffteilen – Produktion im Pulverbett & chemical smoothing: Eine echte Alternative zum Spritzguss
    • Möglichkeiten und Grenzen dieser Variante zur Kunststoff-Teilefertigung
    • Eine ideale Ergänzung der Produktionstechnologien für kleinere Serien
  • Qualitätssicherung im Lasersinterprozess – Wie kann die Qualität für eine Serienfertigung im Lasersinterprozess sichergestellt werden
    • Reproduzierbare Qualität für Serienanwendungen
    • Einflussnahme entlang der Prozesskette
  • Cold Metal Fusion – 3D Druck von Metallbauteilen im SLS
    • Die Cold Metal Fusion Technologie kombiniert konventionelles Metallpulver mit einem hochfunktionalen, thermoplastischen Binder zu einem pulverförmigen Feedstock, der auf normalen Kunststofflasersintermaschinen zu einem Grünteil verarbeitet werden kann.
    • Im Folgeschritt wird das Grünteil entbindert und im Ofen zum vollwertigen Metallbauteil gesintert.
    • Die Vorteile: u.a. hohe Materialvielfalt, hohe Grünteilfestigkeit, isotrope Eigenschaften im Metallbauteil, keine Stützstrukturen im Bauprozess und viele mehr
  • Die Bedeutung der Standardisierung für den industriellen Einsatz additiver Fertigungsverfahren
    • Welche Standards existieren?
    • Welche sind für den industriellen Einsatz der Additiven Fertigung relevant?
    • Welchen Beitrag können aktuelle Standards zur Qualitätssicherung im Kontext der Additiven Fertigung leisten?
    • Welche Konsequenzen liefert der heute vorhandene Normungs-Kanon für rechtliche Aspekte der Additiven Fertigung? (z.B. Vertragsrecht, Haftung, IP)
  • Weiterbildung und Qualifikation für AM
    • Qualifikationsbedarf zur Implementierung der Additiven Fertigung
    • Aus- und Weiterbildung auf Maschinenbediener und Technikerniveau
    • Aus- und Weiterbildung auf Ingenieurniveau
    • Life long learning und digitale Inhalte
  • Mittelständische Innovationen als nachhaltige Profitgaranten
    • Typologie des Scheiterns von Forschungs- und Entwicklungsprozessen
    • Masterpieces von Technologie-Clustern

Referenten

<strong>Timo Berg</strong>

Timo Berg

Siemens AG, Siemens Deutschland, Digital Industries, Additive Manufacturing, Stuttgart

<strong>Ronny Bernstein</strong>

Ronny Bernstein

BMF GmbH, Bernstein Mechanische Fertigung, Grüna

<strong>Hannes Freisse</strong>

Hannes Freisse

BeAM Machines, F-Strasbourg

<strong>Michael Huth</strong>

Michael Huth

Zimmer & Kreim GmbH & Co. KG, Brensbach

<strong>Dipl.-Ing. Volker Junior</strong>

Dipl.-Ing. Volker Junior

phoenix GmbH & Co. KG, München

<strong>Kai Kegelmann</strong>

Kai Kegelmann

Kegelmann Technik GmbH, Rodgau

<strong>Dr.-Ing. Stefan Kleszczynski</strong>

Dr.-Ing. Stefan Kleszczynski

Universität Duisburg-Essen, Duisburg

<strong>Volker Kunze</strong>

Volker Kunze

EOS GmbH, Electro Optical Systems, Krailling / Munich

<strong>Martin Neff</strong>

Martin Neff

ARBURG GmbH + Co KG, Loßburg

<strong>Florian Pfefferkorn</strong>

Florian Pfefferkorn

LuxYours e.K., Planegg

<strong>Christian Staudigel</strong>

Christian Staudigel

Headmade Materials GmbH, Würzburg

<strong>Frank Wilcke</strong>

Frank Wilcke

Ip M Innovationspartner Mittelstand, Berlin

<strong>Prof. Dr.-Ing. Henning Zeidler</strong>

Prof. Dr.-Ing. Henning Zeidler

Institut für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung, Freiberg

Teilnehmerkreis

Eingeladen sind

  • Maschinenbauer, Produkthersteller
    • Unternehmensleitung
    • Geschäftsführung
    • Werks- und Betriebsleitung
    • Produktionsmanagement
    • Produktionsplanung und -steuerung
    • IT-Mitarbeiter

Kontakt

Veranstalter

Deutsches Industrieforum
für Technologie
Tulpenstr.10
D-47906 Kempen

Haben Sie eine Frage zu diesem Seminar?

WEItere Infos

Inhouse-Seminar-Angebot

Dieses Seminar können Sie grundsätzlich auch firmenintern durchführen lassen. So haben Sie die Möglichkeit, auf unternehmensspezifische Probleme einzugehen, eigene Themenschwerpunkte zu setzen und eine effektivere Umsetzung des Seminarstoffes in Ihren betrieblichen Ablauf zu ermöglichen. Das Inhouse-Leistungsangebot gibt Ihnen einen Überblick über Kosten und Leistungen sowie die Möglichkeit einer Inhouse-Seminar-Anfrage.

Fördermöglichkeiten für Ihre Weiterbildung

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten der Unterstützung und finanziellen Förderung beruflicher Weiterbildung. Die Seite arbeitsagentur.de (externer Link) bietet eine Übersicht der verschiedenen bundesweiten sowie länderspezifischen Fördermöglichkeiten.

Newsletter

Stets aktuell informiert mit unserem Seminar-Newsletter. Jetzt eintragen!